Wie versprochen hier nun die weitere Zusammenfassung was hier so alles passiert ist.Als erstes Mal mein Stundenplan, damit ihr auch immer wisst wo ich gerade bin:
- Montag:
- 11:30 – 13:30 Human Computer Interaction (Lecture)
- Dienstag:
- 10:30 – 11:30 Communication, Technology & Policy (Lecture)
- 12:30 – 13:30 Human Computer Interaction (Lecture)
- 15:30 – 17:00 Communication, Technology & Policy (Workshop)
- Mittwoch:
- 13:30 – 14:30 Principles of Management (Lecture)
- 16:30 – 18:30 Principles of Management (Workshop)
- Donnerstag:
- 13:30 – 15:30 Human Computer Interaction (Workshop)
Wie man sieht lässt es sich doch ganz gut aushalten, vor allem der freie Freitag ist natürlich extrem gut. Ich konnte zwar noch keinen Gebrauch von meinem langen Wochenende machen, jedoch ist jeden Donnerstag in der Student Tavern „Crazy Thursday“. Das ist normalerweise der Tag an dem am meisten los ist und auch alle in die Tavern gehen. Alle zwei bis drei Wochen gibt es eine Mottoparty mit ganz tollen Themen: Pretty in Pink, Occupation Night, Naughty Or Nice… Wer wissen will wie das dann aussieht darf gerne Mal einen Blick in die entsprechende Galerie werfen
Auf jeden Fall sind diese Partys doch immer recht exzessiv und ich bin froh Freitags nicht raus zu müssen. Der einzige Nachteil mit den Parties ist dass sie, da die Tavern auf dem Campus ist, um Mitternach vorbei ist und man von freundlichen Securities rausgeschmissen wird. „Kein Problem“, denkt man sich da als Neuling, machen wir einfach im Student Village Party. Aber Fehlanzeige, denn auch dort kreuzen Securities die einen freundlich darum bitten zurück in seine (eigene) Wohnung zu gehen. Na gut, letzter Versuch, alle gehen zu irgendjemandem nach Hause um dort weiter zu feiern, aber auch das bleibt einem meistens versagt weil entweder die Mitbewohner sich beschweren, die Securities es mitbekommen oder ein RA (Residential Administrator) es mitbekommt und die Leute rausschmeisst. Inzwischen haben alle kapiert dass es einfach nicht erwünscht ist im Village länger als bis um 12 Party zu machen, was natürlich nur eins bedeuten kann: früher anfangen!
Am Wochenende zieht es uns dann meistens nach Freo. Freo heisst eigentlich Fremantle, aber die Australier haben eine unglaubliche Freude daran, Wörter abzukürzen. So heisst Fremantle eben Freo, afternoon heisst arvo, der bathroom wird zum loo und das middle-sized beer (285ml) hört auf den wunderbaren namen middy. Whatever, ich sprach vom Wochenende. Da geht es wie gesagt nach Fremantle in einen der vielen Clubs (die da sind: Harbourside, Metro, Newport, Sail & Anchor) oder aber (jedoch seltener, weil Taxi teurer) nach Perth, genauer gesagt nach Northbridge, dem Partystadtteil.
Nachteil der Fremantle-Clubs ist dass alle recht schick sind und gräßliche Hip Hop / Technomusik haben. Glücklicherweise gibt es das Newport wo immer die ein oder andere Coverband zu finden ist und ein paar kleine Nebenräume die immerhin 80er-Mucke spielen. In Perth siehts schon besser aus, da gibts dann z.B. den Amplifier mit vielen Livebands und guter Musik. Einen Ersatz für die Rockfabrik habe ich aber noch nicht gefunden. Ist aber auch gar nicht so schlimm, da kommt ja eh immer nur die gleiche Musik.
So, das wars auch schon wieder für heute, denn ich muss jetzt noch einkaufen gehen aus zwei Gründen:
- Im Moment habe ich gerade Besuch von einem gewissen Herrn Metzger, besser bekannt als Fetze. Der hat sich nach seinem Praxissemester in Südkorea gedacht „Schaun wir doch mal beim Fitsch vorbei“, und so ist er jetzt hier. Da er aber am Donnerstag schon wieder abhaut werden wir heute abend für ein paar Leute gutes deutsches Essen zubereiten. Wa, das wissen wir noch nicht, daher geh ich jetzt mal in den Supermarkt und kuck was es hier so alles gibt (ausser „Original German Sauerkraut“, das sehr teuer ist und nicht gerade lecker…).
- Ich gehe am Freitag auf einen 10-tägigen Trip in den Nordwesten, organisiert von der Uni. Dafür brauch ich noch diverses Zeug wie Sonnencreme, Kopfbedeckung und Moskitonetz. Zum Trip schreib ich dann das nächste Mal was, auf jeden Fall bin ich schon very excited!
Es grüßet,
Fitsch