Endlich geschafft…

18 09 2006

Hallo Welt!

Nach langem warten habe ich es heute endlich geschafft mit meinem Blog anzufangen um alle, die es interessiert, auf dem laufenden zu halten was mir hier down under so alles passiert oder auch nicht passiert. Zu Beginn hatte ich einfach keine Zeit etwas zu schreiben weil es viel zu viel tolle neue Dinge gab. Danach hatte ich keine Lust all das bereits erlebte wieder aufzubereiten, aber wie jeder weiß wird’s vom warten nicht wirklich besser. Jedoch habe ich mich entschieden nicht alles nachzuerzählen was bis jetzt passiert ist sondern nur mal einen groben Überblick zu geben und dafür ab jetzt regelmäßig (versprochen) von den aktuellen Ereignissen zu berichten.
Hier also nun der (extrem grobe) Überblick über bisher erlebtes:

  • Anreise: der Flug mit Emirates lief absolut reibungslos, ohne irgendwelche Anschläge, Abstürze oder Entführungen. Weiterhin gab es wirklich gutes Essen an Bord (Speisekarte gibts in der Galerie zu sehen) und ich durfte feststellen was Hitze wirklich ist. „Ladies and Gentleman, we just arrived at Dubai International Airport. It is 6.30 am and the temperature is at 35 degrees“. Na Danke sag ich da nur. Kombiniert mit einer Luftfeuchtigkeit die ungefähr vergleichbar ist mit den wohlbekannten Kühltürmen zu Philippsburg war das schlichte Ergebnis: Schwitzen! Gott sei Dank aber nur drei Minuten bis wir in den klimatisierten Bus einstiegen und in den klimatisierten Flughafen gebracht wurden. Einziges Manko an der Reise war, dass ich feststellen musste dass ich im Flugzeug nicht gut schlafen kann, was bei so einem langen Flug natürlich recht schlecht ist, aber wie man sieht habe ich überlebt.
  • Orientation: die erste Woche, Orientation Week, war recht locker und bestand hauptsächlich aus dem Ausfüllen diverser Formulare und dem sich-auf-dem-Campus-verlaufen. Aber sowas kann schonmal passieren, immerhin komme ich von einem 10.000-Einwohner-Dorf (Fuwa) in eine 13.000-Studenten-Uni. Da geht so ein Dorftrottel wie ich dann schonmal verloren. Ansonsten zeichneten sich die ersten Wochen durch extrem gutes Wetter aus, obwohl wir ja mitten im Winter hier angekommen sind. Die ersten zwei Wochen lieferten jedoch durchgehenden Sonnenschein, was mir natürlich eher weniger ausgemacht hat. Inzwischen hat sich das Wetter aber „normalisiert“ und Regen und Sonnenschein reichen sich täglich die Hand.
  • Studium: da ich hier jetzt an einer „echten Uni“ bin gibt sich auch das Studium etwas anders. Anstatt 8 Fächern habe ich nur drei pro Semester, dafür aber ungefähr doppelt soviel Arbeit wie zu Hause. Was mir aber eigentlich nichts ausmacht. Zu jeder Vorlesung gibt es einen Workshop oder ein Tutoriat, und überraschenderweise macht die Klausur am Ende des Semesters meistens nur um die 55% aus. Der Rest der Note besteht aus Teilnahme in den Workshops sowie irgendwelchen Journals oder Assignments (Ausarbeitungen). Insofern bin ich damit ganz glücklich, da ich so schon eine gute Vorbereitung auf das Thesis-schreiben nächstes Semester bekomme, da hier großer Wert auf wissenschaftliches Arbeiten und exzessives zitieren (natürlich nach Harvard-Style) gelegt wird. Damit ihr auch wisst was ich so mache, hier meine Kurse:
    • Principles of Management: Managementpraxis, Business ethics, cross-cultural management, motivation, psychological principles of management…
    • Human-Computer Interaction: Design und Evaluation von Informationssystem, interaktiven Produkten und Spielen, Webseiten etc.
    • Communication, Technology and Policy: Industrialisierung von Massenmedien, historische, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zwischen Medien und Gewerbe

So, das mal als erster Überblick, ich werde heute abend oder morgen weiterschreiben um euch weiter einen Überblick zu geben. Jetzt muss ich aber aufhören, denn Megan sitzt hier in meinem Zimmer und wartet darauf dass ich fertig werde damit wir einkaufen gehen können. Ich hatte nämlich auch noch kein Mittagessen :)

In diesem Sinne, immer frisch bleiben!!!

Fitsch


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