Kafka vs. Nietzsche

26 05 2007

Herrschaften!

…neulich war ich im Substage, allerdings nicht zum Musik hören sondern um mal kurz die Nova zu besuchen weil die dort ab und zu arbeitet. Bei dieser Gelegenheit hatte ich auch das „Markus Kavka liest aus seinem Buch ‘Elektrische Zahnbürsten’“-Plakat gesehen und mir gedacht: da könnte man doch hingehen.

Gesagt, getan, und so machte ich mich am Donnerstag nach getaner Arbeit auf den Weg ins Substage um, zusammen mit Nova, Markus Kavka zu lauschen. Markus Kavka ist für mich der letzte gute Musikfernsehmoderator in der deutschen Musikfernsehlandschaft und wird eigentlich nur noch von Charlotte Roche übertroffen. Da die aber schon lange nicht mehr moderiert ist nun eben der Markus #1.

Der abend war sehr kurzweilig und ich habe gelacht wie schon lange nicht mehr. Nachdem Kavka auf der Bühnees sich der gute Herr Kavka auf einer Couch auf der Bühne bequem gemacht hatte unterhielt er das doch recht zahlreiche Publikum zur Hälfte durch Vorlesen, zur anderen Hälfte durch anderweitig erzählte Anekdoten aus seinem Leben. Dem Leben eines bayerischen Jungen, der als Gothic und Ministrant den weiten Weg von seinem kleinen Dorf nach Berlin machte und sich seitdem mit allen möglichen und unmöglichen Berühmtheiten herumschlagen darf. Ob er jetzt erzählt wie die Leute in seinem Dorf früher dachten er würde ihre Katzen fressen weil er einen skelettierten Katzenschädel umhängen hatte, oder wie er – als Vorreiter der Metrosexualität – bei einem „Mädchenbad“ mit Duftöl und Teelichtern einschlief, während die Teelichte dann in den Spülkasten einschmolzen den er letzten Endes aus der Wand treten und in die Badewanne werfen musste – die Geschichten waren allesamt sehr unterhaltsam.

Zwischendrin durfte es aber immer auch mal wieder ernst werden, zum Beispiel wenn Herr K. sich für Organspende aussprach oder auch mal politisch wurde. Alles in allem eine wirklich sehr angenehme Person und ein unglaublich lustiger Abend. Wer die Chance hat sollte sich das auf jeden Fall auch antun.

Zum Schluss dann noch ein Autogramm geholt, Foto gemacht und uns noch kurz über das Ministrantendasein und die daraus resultierende lebenslange Schwäche für Weihrauch – viiiieeel Weihrauch – unterhalten. Schön wars!

Nova und Markus

Kavka und ich

 

PS: Die Kolumnen von Markus Kavka kann man auch alle online unter http://www.markus-kavka.de/kolumnen.htm lesen!





Storck Schokoladenriesen

25 05 2007

Wenn man die aus dem Kühlschrank holt und eben diese Schokoladenriesen dann nach 20 Minuten schon angeschmolzen sind, so ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es im Büro viel zu warm ist :(

Dafür war ich aber gestern Abend im Substage / KA und durfte einer Lesung von Markus Kavka lauschen. Den Beitrag samt Bild gibt es dann heute abend!





Erst Piep-piep-piep, dann Tatütata!

15 05 2007

Heute saß ich im Büro und war, wie fast immer, in wunderschönen PHP-Code von MediaWiki vertieft. Da meinte unser Projektleiter Daniel „Sagmal, was ist da draußen denn los?“ Und lief in Richtung Treppenhaus. Achso. Kurzer Einschub:

Ich arbeite ja in Durlach bei ontoprise, und die sind in der Raumfabrik. Die Raumfabrik ist das ehemalige Firmengelände der Firma Pfaff (die mit den Nähmaschinen). Da aufgrund günstiger chinesischer Näherinnen jedoch der Bedarf an Nähmaschinen in den letzten Jahren drastisch zurück ging zog die Firma Pfaff aus und dafür viele andere junge Firmen ein. Ontoprise zum Beispiel. Die haben zusammen mit einem Heimpflegeservice das „Penthouse“. Übrigens gibts in dem Haus auch einen Kammerjäger, der hört auf den schönen Namen rentokil. Rent-to-kill, wenn man doppelte Buchstaben zulässt. Sehr kreativ. Naja, auf jeden Fal reichte der Platz für all die ontopriseler nicht mehr, woraufhin man so etwas ähnliches wie einen Wohncontainer, nur eben mit Büros drin, aufs Dach stellte. Dort arbeitet auch das Team Halo, mich eingeschlossen. Einschub Ende.

Also ging der Daniel Richtung Treppenhaus, bis sich nach ein paar Minuten rausstellte: da ist ein Feueralarm. Bei uns im Haus. Im nicht-beschallten Containerpenthouse kriegte man davon aber recht weng mit, nur die Feuerwehrsirene vor dem Haus hat uns darauf hingewiesen. Also gings los, den Hund und die Pausenbanane geschnappt und raus aus dem Haus. Nach 10 Minuten frieren dann die Erleichterung: es war ein Fehlalarm. Also zogen die 4 Löschzüge, das Polizeiauto sowie der Krankenwagen wieder zurück. Natürlich nicht ohne dass ich vorher noch Fotos geschossen hätte. So ein Fotohandy ist ab und zu doch ganz nützlich.

Feuer nr.1

Feuer nr.2

Feuer nr.3

Feuer nr.4